"Also ein Teil der Seelen ist angezogen von der Weisheit der Vergangenheit, ein anderer Teil von der Weisheit der Schlange, des Drachens am Lebensquell. Das aufdämmernde Selbstbewußtsein aber flackert unstät begierdenhaft zwischen Astralwahrnehmen der Vorzeit und dem Wachsein der Zukunft, zwischen Gehirnnervensystem und Solarplexus, zwischen Ober- und Unterbewußtsein; das Eichhorn läuft am Stamme auf und nieder, das Equilibrium des Bewußtseins ist noch nicht gefunden. Diese Entwicklungszustände spiegelten sich im Seherauge der Wala. Sie hatte das Schauen noch, doch keine Erkenntnis. Ihre Seele spiegelte nur wieder. Sie spiegelte getreulich, wie sich dem Auge ihres Geistes das Weltbild damals bot. Und nicht nur die Gegenwart empfing der Spiegel ihres Geistes, in großen, wenn auch vagen Umrissen erschloß sich ihm auch die Zukunft." - S. 49